Der Vulkan Ijen und einer der härtesten Job’s der Welt

Um ein Uhr nachts klingelte unser Wecker, etwas verschlafen und trotzdem voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg nach draußen.

Dort wartete schon Holek, unser Guide, zusammen mit unserem Fahrer und Megan, einer Irin, die zwei Häuser weiter von uns wohnte und zusammen mit uns die Tour machte. Wir stiegen ein, stellten uns kurz vor und dann sollten wir auch schon eine Runde schlafen.

Die Fahrt zum Vulkan dauerte ca. eine Stunde. Natürlich habe ich keine Sekunde mehr geschlafen. Ob es an den unzähligen Kurven, Schlaglöchern oder an meiner wahnsinnigen Vorfreude hing, kann ich Euch leider nicht sagen, aber ich wollte einfach keine Minute verpassen.

Jeden Meter den wir höher kamen, konnte ich in meinen Ohren spüren, und ich freute mich darüber, denn jeder Meter den wir mit dem Auto weiter nach oben fuhren, mussten wir schon nicht mehr laufen. 😉 Ihr könnt ruhig lachen, aber ich hatte im Vorfeld viel über diesen Trip gelesen und die meisten schrieben, das er doch schon ziemlich anstrengend sei. Von daher war ich wirklich froh über jeden Meter den wir mit dem Auto verkürzten.

Als wir am Parkplatz ankamen, war schon alles voll mit Autos und wartenden Menschen. Wer hier auf eine einsame Besteigung hofft, denn kann ich direkt enttäuschen. Der Vulkan Ijen ist schon ziemlich lange kein Geheimtipp mehr.

In unserer gebuchten Tour war der Eintritt schon dabei, weshalb wir ohne Umwege direkt durchs „Eingangstor“ marschieren konnten und somit unsere Tour starteten. Die erste Stunde war tatsächlich ordentlich anstrengend und ging ganz schön in die Waden. Durch die kleine Anzahl an Leuten in unserer Gruppe, war das laufen aber optimal. Jeder konnte sein eigenes Tempo gehen, ohne dass uns Holek vollkommen aus den Augen verlor.

Auf der Hälfte der Strecke gab es einen kleinen Laden an dem man rasten und einige Snacks einkaufen konnte. Holek erzählte uns von seiner Zeit als er selbst am Vulkan arbeitete und in der Hütte direkt nebenan ein paar Stunden Schlaf suchte. Den ganzen Weg über sahen wir die Männer, wie sie die leeren Wagen nach oben zogen. Trotz der anstrengenden Arbeit grüßten sie uns jedes Mal, wenn wir ihren Weg kreuzten. Ihr Aufstieg wurde durch uns sicherlich nicht einfacher und trotzdem waren sie noch so unglaublich freundlich zu uns.

Irgendwann begann der Weg sehr viel einfacher zu werden und von dort an, waren es nur noch wenige Meter bis zu dem Punkt an dem der Abstieg in den Krater begann. Wie unglaublich die Natur um uns herum da schon aussah, konnten wir im Dunkeln der Nacht keinen Millimeter erahnen.

Holek erzählte uns die ganze Zeit nach oben viele Geschichten von Menschen die beim Abstieg verunfallten und für mich war das kein großes Wunder. Da meine Augen immer mit dem Licht meiner Taschenlampe nach unten gerichtet waren, konnte man doch so einige Paar „Schuhe“ erkennen, die nicht wirklich für eine Wanderung wie diese gemacht waren. Zumindest wären Flip-Flops nicht meine erste Wahl gewesen.

Vorm Abstieg stoppte er und gab uns unsere Gasmasken. Zum ersten Mal im Leben hatte ich etwas wie das auf und es fühlte sich schon irgendwie komisch an. Kurz noch richtig anpassen, der Geruch von Schwefel kam schon immer näher und dann gab es die „letzten“ Instruktionen: Immer ihm hinterher und immer schauen dass man den Arbeitern Platz macht. Direkt verstanden!

Es dauerte keine 10 Sekunden und der erste stand neben uns. In Gummistiefeln mit zwei Körben an einer Stange und diese gefüllt mit Teilen aus gelbem Schwefel. Es war absolut unwirklich.

Wir stiegen Meter für Meter den Krater nach unten. Mit jedem Schritt den wir nahmen, fühlte ich mich mehr wie am Ende der Welt. Teilweise wusste ich nicht, befinden wir uns überhaupt noch auf der Erde oder sind wir schon auf dem Mond. Diese Szenerie war so unwirklich. Unter und über uns waren überall diese kleinen Punkte mit Lichtern. Wir selbst, die sich Schritt für Schritt nach unten „kämpften“ und dann immer wieder die Arbeiter mit ihren unheimlich schweren Körben. Wir versuchten überall so gut es geht Platz zu machen und teilweise fühlte man sich wirklich schlecht, denn ich will gar nicht wissen, wie sehr wir ihrer Arbeit buchstäblich im Wege standen.

Irgendwann konnten wir es dann zum ersten Mal sehen. Einen der Hauptgründe, warum ich genau diesen Vulkan sehen wollte. Man sieht es nur in der Dunkelheit, manchmal auch gar nicht, je nachdem wie der Wind die Wolke aus Schwefel lenkt. Manchmal ist es nur ganz klein zu sehen und manchmal ganz groß. Wir waren in diesem Moment einfach noch zu weit weg, der Wind drehte sich und Schwups war es schon wieder in der Dunkelheit verschwunden. Holek gab uns das Kommando weiter zu gehen. Es ging immer weiter hinunter in den Krater und jep, ich bin ehrlich, ich erwischte mich jedesmal wieder bei dem Gedanken, wie zum Himmel schaffe ich es jemals wieder hier hoch?!

Und dann, dann stoppten wir und standen einfach nur da.

Ich rede normal wirklich viel und ein paar Worte fallen mir immer zu allen Themen ein, aber das war einfach mit, die Unglaublichste Erfahrung die ich jemals in meinem Leben gemacht habe.

Da ich nicht weiß wie genau ich es formulieren soll, ohne auch nur etwas von dieser  Situation zu unterschlagen, versuche ich euch diesen Moment einfach nur so gut es geht zu beschreiben.

Man steht da, auf purem Stein, überall Geröll und große Felsbrocken um einen herum. Es ist Stockdunkel, vor einem geht es runter und hinter einem geht es den Berg wieder hoch. Man blickt etwas nach weiter vorne, sieht dort die Arbeiter, wie sie anfangen ihre Körbe zu füllen, oder wie sie die schweren Stangen anheben und auf ihre Schultern packen. Dann schweift der Blick wieder etwas nach oben, dort sieht man wie die Arbeiter nur mit einem Pickel den getrockneten Schwefel vom Gestein schlagen und dann wandert man langsam wieder etwas weiter nach oben. Dort ist eins der 3 Blauen Feuer zuhause. Jep, richtig gelesen. Ein blaues loderndes Feuer. Geht man mit seinem Blick dann etwas nach rechts weiter, sieht man mit Glück die beiden anderen. Und gerade in den Momenten in denen man sie fest im Blick hat, dreht der Wind und die Gaswolke kommt einem direkt ins Gesicht. Man muss den Körper wenden, die Augen fest zukneifen und teilweise muss man trotz der Gasmaske anfangen zu husten. Für die nächsten Sekunden denkt man nur wieder daran, wie verrückt das alles hier ist! Das ist genau der Moment, für den man diesen ganzen Weg auf sich genommen hat. Erst von Ubud nach Gilimanuk, dann die Fähre, mitten in der Nacht aufstehen und dann macht man erst den Aufstieg um dann wieder nach unten zu klettern.

Holek nahm unsere Kameras, ermahnte uns nochmal, genau hier stehen zu bleiben und verschwand im Dunkeln der Nacht. Irgendwann konnten wir ihn gegenüber von uns erkennen, wie er wie eine Gazelle den Berg hinauf huschte um noch näher ans Feuer zu kommen. Die Bilder und Videos die er uns danach zeigte, waren genauso Unreal wie das alles hier.

Warum das Feuer in der Dunkelheit blau aussieht, ist simple erklärt. Tief in der Erde wurden Rohre angebracht, durch die der heiße Schwefel nach außen tritt. Kommt diese glühende Masse dann an der Erdoberfläche mit Sauerstoff in Kontakt entzündet es sich und verbrennt. Das blaue Feuer ist also eine Chemische Reaktion des Schwefels mit dem Sauerstoff.

Trotzdem kann diese, so einfache Erklärung, null damit mithalten, wie sich das alles anfühlt, wenn man es live vor seinen eigenen Augen sieht.

Wir verweilten etwas an dieser Stelle, bis uns Holek noch etwas weiter nach unten lotste. Wir standen nun direkt neben den Arbeiten und nur einige Meter vom Feuer entfernt. Oft mussten wir uns zur Seite umdrehen, Mund und Augen schließen und einige Sekunden so ausharren. Der Platz inmitten einer stinkenden Wolke war kaum auszuhalten.

Ich war oft hin und hergerissen. Während du als Tourist da standest und Bilder gemacht hast, beluden die Arbeiter neben dir ihre Körbe. Oft sprachen sie mit uns, ließen uns sogar versuchen die Körbe anzuheben, aber nicht, weil wir aufdringlich fragten, sondern weil sie es von sich aus wollten. Natürlich hatte sich die Stange mit den Körben bei unserem Versuch sie anzuheben nur minimal bewegt, aber es fühlte sich wirklich komisch an es überhaupt zu versuchen. Ach, falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, so eine Ladung wiegt so um die 50 kg. Ein Arbeiter zeigte uns seine gebrochene Schulter, er war gerade mal 20 und machte die harte Arbeit schon seit 2 Jahren. Unser Gespräch mit ihm war, ja man könnte es vorsichtig, nennen. Wir wollten ihn einfach nicht von der Arbeit abhalten, ihn stören oder ihm im Weg stehen, aber selbstverständlich auch nicht unhöflich sein.

Nach einer Weile, gingen wir noch ein Stückchen weiter, vorbei am 2. und 3. Feuer über eine Brücke aus Holz, direkt zu den Männern, die große und kleine Stücke aus dem Berg schlugen. Holek versicherte uns, dass es ok ist hier zu bleiben und zu unser positiven Überraschung waren wir die einzigen Touristen an dieser Stelle. Holek brachte uns ein kleines Stück Schwefel, wir suchten uns eine windgeschützte Spalte im Gestein und zündeten es an. Für eine Sekunde hatten wir 4 unser ganz eigenes Blaues Feuer, nur für uns alleine.

Es war unglaublich mitzuerleben wie sehr sich unser Guide über solche Momente freute. Es fühlte sich oft so an, als würde er selbst das Feuer heute so zum ersten Mal sehen aber das tat er gewiss nicht. Holek arbeitete selbst 10 Jahre am Krater. 10 Jahre in denen er 2 Mal am Tag den kompletten Weg vom Parkplatz nach oben und wieder runter in den Krater gehen musste. Zu seiner Zeit gab es noch keine Karren, in denen man den Schwefel nach unten fahren konnte. Sie mussten noch laufen und zwar den ganzen Weg. 10 Jahre, ohne Sauerstoffmaske, mit gebrochenen Schultern. Rauf und runter. Dank ihm konnten wir vieles viel besser verstehen. Nicht nur, dass er 10 ziemlich harte Jahre als Arbeiter in einem der härtesten Jobs der Welt hatte, nein, auch heute kommt er jede Nacht hier her und bringt Touristen nach oben. Und nach alle dem, steht dieser Mann vor einem und schwärmt über die Schönheit des blauen Feuers wie jemand der es noch nie vorher gesehen hat. Wenn etwas das schafft, dann muss es doch etwas Magisches an sich haben. Oder etwa nicht?!

So langsam machte sich die Schlange aus kleinen gelben, wackelten Punkte wieder nach oben. Zum Sonnenaufgang tummeln sich am Kraterrand alle Touristen um die schönsten Bilder zu ergattern. Wir entschieden uns aber diesen Weg erst später zu gehen und das Erwachen der Welt vom Rand des Sees zu beobachten. Die ersten Minuten saßen wir tatsächlich nur einige Meter vom blauen Wasser entfernt, bis Holek eine Stelle im Wasser sah, die Hellweiß war. Ein Zeichen dafür, dass Gifte aus dem Wasser aufsteigen. Es wurde zu gefährlich um dort zu bleiben und so gingen wir einige Meter nach oben.

Dieser blaue See vor uns wird von Experten übrigens auch das größte und giftigste Säurefass der Welt genannt.

Tatsächlich erzählte uns Holek, dass vor einigen Wochen eine Frau beim Versuch eines Fotos zu machen, hineingefallen ist. Sie musste nach draußen schwimmen, ihre Haut war verätzt und bildete jede Menge Blasen. Dieser See besteht nämlich nicht nur aus Säure, er hat auch noch eine Temperatur von um die 50 ° C.

So standen wir die nächsten Minuten auf unserem Plateau, sahen den See nur wenige Meter vor uns, die Stelle an der der Schwefel abgebaut wird, nur wenige Meter links von uns, hinter uns der steinige Weg nach oben und hoch um uns herum den Rand des Kraters. Teilweise floss die Wolke aus Schwefel so hinunter über den See, dass man sich wieder zu fragen begann, auf welchem Planeten man denn gerade sei. Aber nein, es ist weder ein Traum noch eine Einbildung, dass alles passiert gerade wirklich und dass alles auf Mutter Erde, nur stehst du gerade direkt daneben bzw. darauf.

Dort unten zu warten bis es hell wurde, war die perfekte Entscheidung. Wir konnten noch etwas den Arbeiten zusehen, wie sie ihre letzten Körbe und Taschen packten, bevor es für uns Stück für Stück nach oben ging.

Oft hielten wir an, ließen Arbeiter vorbei, genossen die Aussicht, machten Fotos und atmeten einfach mal tief ein.

Wir wurden von jedem Arbeiter gegrüßt, sie lächelten mit uns und machten Scherze. Wir gingen ihr Tempo wenn der Weg es nicht erlaubte ohne Probleme zu überholen, oder ließen sie passieren und warteten eine Weile, bevor wir uns wieder auf den Weg machten.

Auf den letzten Metern drehten wir uns noch einmal um, liesen unseren Blick schweifen, schauten nach unten, und versuchten das alles zu realisieren. Welch eine unglaubliche Erfahrung.

Ich bemerkte oben einen Arbeiter der um einiges älter war als der Rest und ich fragte Holek wie alt er denn ungefähr wäre. Er sagte dieser Mann müsse so um die 62 Jahre alt sein. Ich konnte nicht reagieren. Der älteste war wohl so um die 80. Ich war nach wie vor nicht fähig darauf irgendetwas sinnvolles zu antworten. Die Männer seien froh über Arbeit und in diesem Alter würden sie sonst nichts mehr anderes finden. Ich musste dieses Wissen erstmal sacken lassen.

Als wir da nun so oben standen, sahen wir auch zum ersten Mal die Welt um uns herum. In der Nacht durch die Dunkelheit noch vollkommen unsichtbar, jetzt wunderschön zu unseren Füßen. Der braune Boden war durchzogen von Rinnen, die teilweise eine Tiefe von mehr als einem Meter hatten. Ich fragte Holek was das denn sei und er antwortete mir, das kommt vom Regen. Der Regen hat sich hier tatsächlich diese Bahnen in den Boden gefressen. Der Abhang war gesäumt von verbrannten Baumresten, direkt neben uns ein weiterer Vulkan. Diese Welt auf der wir leben, hat einfach so unglaublich viele Seiten!

Dadurch dass wir viel länger gebraucht haben als der Rest der Touristenmeute, war der Trubel oben nun recht angenehm. Wir konnten ein paar Fotos von allen Seiten machen. Den Ausblick genießen und Holek noch etwas ausquetschen. Eine Vegetation am Kraterrand gibt es auf dem Ijen nicht mehr. Überall findet man nur diese letzten verbrannten Baumstümpfe. Vor einigen Jahren gab es hier, verursacht durch die Hitze der Sonne, einen Waldbrand der alles vernichtete. Erst jetzt wachsen so langsam wieder die ersten Flechten. Was soll ich sagen, mehr Endzeitstimmung geht doch gar nicht.

Nach einer Weile machten wir uns langsam wieder auf den Weg nach unten. Kurve für Kurve, immer in Richtung Parkplatz. Wir sahen so viele andere kleine und große Berge und es war unglaublich zu wissen, dass man das alles in der Nacht verpasst hatte.

Ich war wirklich glücklich, dass ich diesen Weg zum ersten Mal Nachts hinter mich gebracht hatte. Selbst beim hinuntergehen, musste man so aufpassen, es war einfach wahnsinnig Steil. Ich denke eine Besteigung im hellen, ist nochmal um einiges schwieriger. Nachts lebt man doch etwas in seiner eigenen Welt, man wacht früh auf, fährt zum Vulkan und dann folgt man einfach immer Schritt für Schritt dem Licht seiner eigenen Taschenlampe.

Die Schönheit dieser Natur war und ist einfach nicht von dieser Welt. Genauso wie es weder der blaue See, der gelbe Schwefel, der Kraterand, das blaue Feuer, die übelst stinkende Wolke, noch die Arbeiter sind, die hier unglaubliches tun. All das wirkte wie von einem anderen Planeten.

 

Sicher, was Mutter Natur hier geschaffen hat ist unglaublich und lässt einen mit offenem Mund dastehen und staunen, was allerdings hier „kleine Erdbewohner“ jede Nacht und jeden Tag für eine Arbeit machen, nur um etwas Geld zu verdienen, dass lässt mich nicht nur staunen, sondern das hat auch meinen größten Respekt. Ihr hächeln, verursacht durch ihre kaputten Lungen und gleichzeitig ihre Freundlichkeit den Menschen gegenüber, die ihre Arbeit noch mehr erschweren, dazu finde selbst ich nicht die richtigen Worte. All die Geschichten die ich über den Vulkan und die Arbeiter gelesen habe, waren nicht übertrieben, ich habe es nun live erlebt: Was diese Menschen hier leisten, ist wirklich unbeschreiblich. Es ist einfach einer der härtesten Jobs der Welt!!

Dieses Zusammenspiel von Naturgewalt und der Stärke jedes einzelnen Arbeiters, war eins der größten und beeindruckenden Erlebnisse, die ich jemals in meinem Leben erleben durfte.

 

Randnotiz:

Der Schwefel wird für viele Dinge des Lebens gebraucht, in den Zuckerfabriken, die damit den Zuckerrohr bleichen, in der Pharmaindustrie oder auch als Nahrungsergängzungsmittel für Kühe, das sind nur einige wenige Gründe, warum der Schwefel hier abgebaut wird.

Wir bezahlten für diesen Trip 600.000 Rupien, was so ca. 42 € sind. Wir befinden uns gerade in der Lowseason, was in der Hauptreisezeit dafür verlangt wird kann ich euch nicht sagen. Natürlich kann man auch ohne Guide diese Tour machen, oder auch noch wesentlich günstiger. Man muss nur den Eintritt am Parkplatz bezahlen und dann einfach den Massen hinterher. Eine Gasmaske sollte man sich auf jeden Fall ausleihen. Der Geruch ist gerade ganz unten doch sehr extrem.

Auch wenn das ganze sicherlich nicht das günstigste Angebot war, wohl eher sogar eins der teureren. Würde ich es immer wieder genauso buchen. Holek hat nicht nur super auf uns aufgepasst, er hat uns auch so unheimlich viel erklärt und erzählt, die Tour wäre nur halb so interessant gewesen ohne all seine Informationen. Er hat sich immer um uns gekümmert, war für jeden Spaß zu haben und hat sich nie beschwert wenn er nochmal ein Bild von uns machen musste. Er hätte auch einfach mit uns, genauso wie die anderen, zum Sonnenaufgang nach oben gehen können, aber er fragte uns ob die andere Variante auch Ok für uns sei. Jederzeit würde ich diese Euros wieder in die Hand nehmen und die Tour über ihn buchen.

Alles in allem einfach ein unglaubliches Erlebnis!


4 Gedanken zu “Der Vulkan Ijen und einer der härtesten Job’s der Welt

    1. Oh Dorie, das ist soooo toll zu lesen! Nachdem ich die Anzahl der Wörter gesehen hatte, war ich doch etwas erschrocken! Deshalb bin ich um so glücklicher, dass man trotzdem nicht aufhören konnte zu lesen! VIELEN, LIEBEN DANK!!!! :*

      Gefällt 1 Person

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